Dienstag, 3. Juni 2008

Präsenzveranstaltung KW 23

Die heutige Veranstaltung der Fachdidaktik Biologie war vollgepackt mit spannenden Inputs und Anregungen für den Unterricht.
Der Kurs begann mit einem Suchbild einer Pflanze in Naturgarten der PMS und der Frage nach dem Wert des Themas Pflanzensystematik/ Arbei im Freien. Wir diskutierten die Frage allerdings während der Sitzung nicht aus, sondern sie sollte uns eher zum Nachdenken anregen. Unser Dozent referierte über den Naturgarten und sein verschiedenen Flächen und versorgte uns mit einem Samenkatalog, der sehr gute Angaben zu den möglichen Flächen eines Naturgartens hatte und den ich werden nutzen können, wenn ich selbst den Garten der KSK pflegen möchte.
Den Abschluss des Rundganges durch den Garten bildete das Wildbienenhaus. Unser Dozent gab uns einige Erläuterung zur Arbeit mit Wildbienen. Am Ende des Kurses bekamen wir noch schirftliche Informationen dazu und informierten uns in der hauseigenen Werkstatt über die Möglichkeiten der Projektarbeit mit Schülern zum Thema Wildbienen.
Nach der Arbeit im Freien kehrten wir ins Schulhaus zurück und bestimmten einige der mitgenommenen Pflanzen mit Hilfe verschiedener Bestimmungsliteratur. Wir tauschten uns darüber aus, in welcher Form Pflanzensystematik und Bestimmungsarbeit im Unterricht gelehrt werden könnte.
Letztendlich beendete unser Dozent den Kurs und zeigte uns, auf welchem Punktestand wir im Gesamtmodul stehen.
Wir besprachen kurz den Biologie Blocktag, das Programm des Tages und was wir mitzunehmen hätten.

Montag, 26. Mai 2008

Hausaufgabe zur KW 22

Lektüre von "Neue Wege der Wissensvermittlung" von Norbert Landwehr S. 228 - S. 235

Zusammenfassung:

Formen des Lernens nach erkenntnispsychologischer Sicht:
- Lernen als Korrektur eines vorhandenen Schemas: altes Schema unpassend
- Lernen als Aufbau eines neuen Schemas: kein altes Schema vorhanden; Neukombination
- Lernen als Ausdifferenzierung/ Anreicherung/ Verfestigung eines bestehenden Schemas: taugliches Ausgangsschema
- Lernen als Problematisierung und Bewusstmachung eines bestehenden Schemas: unreflektiertes und unbewusstes altes Schema
Voraussetung für Lernen: Bereitschaft zur Anpassung
Fazit: Die Lehreraktivität ist nur gerechtfertig, wenn sie lernfördernde Aktivitäten der Schüler auslösen kann. Es kann eher auf die Aktivität des Lehrers, als auf die der Schüler verzichtet werden. Lehrer als Coach, Lehrer macht Angebote, Lehrer perturbiert.

Auswirkungen:
- Der Lernende ist Ausgangspunkt und Ziel eines aktiven Lernprozesses.
- Ziel des Lernens ist es die subjektiven Schemen des Lerners den äußeren Gegebenheiten besser anzupassen.
- Achtung: Ist Reproduktion die erste und am wenigsten komplexe Art des Lernen oder ist es eine völlig andere Art???
- Lerninhalte sind dann wertvoll, wenn sie kognitive Konflikte auslösen und Schemenanspassungen, nicht wenn sie einfach und gut reproduziert werden können. Dementsprechend müssen auch die Lernangebote an die Schüler anders gestaltet sein.
- Motivation: Nur wenn es gelingt den Schülern die Veränderugnsbedürftigkeit ihres vorhandenen Wissens aufzuzeigen, kann Lernbereitschaft erzeugt werden.
- Lerntypen: Kategorisierung nicht zwangsläufig nur nach dem Aufnahmekanal (z.B. auditiv), sondern nach den bevorzugten Auseinandersetzungsaktivitäten --> vier Lernstile: konkrete Erfahrungen, abstrakte Konzepte, aktive Experimente, reflektierendes Beobachten

Bildungsverständnis:
- Nicht Menge und Qualität des angeeigneten Materials im Unterricht zählt, sondern die Ausbildung von Denk- und Handlungsmustern zur angemessenen Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit
Bildungsniveau einer Person:
- Differenziertheit: reichhaltige, differenzierte Wahrnehmung, Deutung und Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit möglich.
- Integriertheit: System von Assimilationsschemen, welches hohe Flexibilität und Offenheit bei Informationsverarbeitung ermöglicht.

Fazit: Es geht beim Unterricht nicht darum Unterrichtsinhalte so darzubieten, dass die Aufnahme und Speicherung möglichst problemslos und vergessensresistent erfolgen kann, sondern darum bei den Schülern aktive Auseinandersetzungsprozesse anzuregen, die eine Veränderung vorhandener Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsschemen bewirken und die damit zu einer kognitiven Struktur mir hohem Differenziertheits- und Inegriertheitsgrad führen.


Zeitaufwand:

Montag, 7. April 2008

Hausaufgabe zur Veranstaltung KW 15

Lektüre einer Zusammenstellung zum Projektunterricht im Fach Biologie aus Unterlagen zur Allgemeinen Didaktik und Fachdidatik Biologie.

Umfang: 24 Seiten

Zeitaufwand: 1 1/2 Stunden

Zusammenfassung der Lektüre und Aufarbeitung für einen kurzen Input im Rahmen der Fachdidaktik Biologie.

Zeitaufwand: 1 1/2 Stunden

Kommentar:
- Die Lektüreunterlagen waren wenig ergiebig.
- Sie bestanden aus einer Mischung von Schüler- und Lehrerunterlagen, sowie Quellenangaben zum Weiterlesen.
- Es waren ein Menge an Beispielen genannte, die aber jeweils an die aktuellen Lehrpläne angepasst werden müssen.
- Es konnte dennoch eine kleine Zusammenfassung erstellt werden.

Mittwoch, 5. März 2008

Lektüre zur FD Bio Sitzung in Woche 11

Lektüre zur Vogelexkursion mit Daniel Baeni (PMS)

1. Text: Kinder erleben Vögel, Merkblatt zur Kinderexkursion

Gliederung des Textes:
- Vorbereitung von Kinderexkursionen
- Wann? - Wohin?
- Tips für Topexkursionen
- Höhepunkte von Kinderexkursionen
- Jugendgruppen
- Arbeitseinsätze mit Kindern
- Jugend- und Ornithologie-Kurse

Einige Inhalte:
-Beobachtungsideen
-Aufbau einer Jugendgruppe
-Spannende Beispiele für Abreitseinsätze mit Schülern

2. Text: Vögel als Bioindikatoren, H. Gaßmann

Gliederung des Textes:
- Allgemeines
- Vögel und ihr Wert als Bioindikatoren
- Schulpraktische Aspekte:
Einsatzmöglichkeiten Sek I
Einsatzmöglichkeiten Sek II

Einige Inhalte:
-Was sind Bioindikatoren?
-Inwiefern sind Vögel als Bioindikatoren geeignet?
-Welche Vögel sind geeigneter als andere?
-Einbettung des Themas in die Lehrpläne (Beachtung der Jahreszeit)
-Einsatzmöglichkeit Sek I: Vergleichende Erfassung des Vogelbestandes zweier unterschiedlicher Lebensräume in Schulnähe
-Einsatzmöglichkeiten Sek II:
A Vergleiche zwischen einzelnen Arten (Lebensräume --> Eignung als Leitart)
B Beziehung Vogel - Lebensraum (vorhandene Strukturelemente <--> Vorkommen bestimmter Arten)
C Hinweise zur Habitatanbindung verschiedener Vogelarten aus experimentellen Untersuchungen (Limitationen experimenteller Ergebnisse; Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse

Zeitaufwand: 2h

Die Texte wurden durch Markierungen und das Herausschreiben von Ideen bearbeitet.

Dienstag, 4. März 2008

Hausaufgabe Woche 10; Lektüre zu Beurteilung und Neurobiologie

Lektüre "Rahmenbedingungen für die Beurteilung an der PMS"

siehe Notizen im Dokument

Zeitaufwand: 30Min



Lektüre "Das Manifest"

zu aktuellen und zukünftigen Problemen und Chancen der Hirnforschung

Notizen siehe Dokument

Zeitaufwan: 1 1/2 h

Hausaufgabe Woche 10; EKR S. 155-165

Lektüre EKR S. 155-165 Schülerperspektive

- wichtige Stichpunkte:
Damit Unterricht nicht wirklungslos bleibt, sollten Lernende in dessen Mittelpunkt stehen.
Es ist kaum möglich bestimmte Sichtweisen und Interessen einer ganzen Gruppe gleichaltriger zuzuschreiben oder rein wissenschaftliche Ergebnisse für die Unterrichtsgestaltung zu nutzen.
Die Vorstellungen, die ein Schüler mit in den Unterricht bringt ergeben sich aus der Alltagssprache, aus den Massenmedien, aus Büchern, aus Gesprächen und aus vorangegangenem Unterricht.
Stichworte: Anthropomorphismen, Konstruktivismus, Lernen am eigenen Widerspruch
Die Interessantheit der Lernumgabung kann, zusammen mit einer situativen Interessiertheit, ausgelöst duch ein positives Erlebnis, zu dauerhaftem persönlichen Interesse führen.

- Gliederung des Textes:
Lernende als Mittelpunkt des Unterrichts
Alltagsvorstellungen und Lebenswirklichkeit
Interesse im und Interessan am Fachunterricht

Zeitaufwand: ca. 2h

Montag, 18. Februar 2008

Hausaufgabe Woche 8; EKR S. 210-222

Lektüre EKR S. 210-222 Evaluation von Schülerleistungen

- wichtige Stichpunkte:
Lehrer hat Beurteilungsaufgabe
Benotung hat Auswirkung auf weiteren Lebensweg
Lehrer hat große Verantwortung
Leistungsgesellschaft legitimiert Benotung
Evaluation als Rückmeldung für Unterrichts und für Schüler

- Gliederung des Textes:
Formen der Leistungskontrolle: mündlich (Beobachtung) <--> schriftlich (Dokumente)
Sinn- und Bedetung von Leistungskontrollen: Verbesserung der Unterrichtsqualität; Evaluation von Schülerleistungen; Aussagekraft von Leistungskontrollen
Wichtige Aufgabentypen in der Biologie: Anforderungsbereichsstufen I - III

Erstellung einer Prüfungsfrage zum Thema Evolution

Zeitaufwand: ca. 2h